Archiv für den Monat Oktober 2016

Die mysteriöse Kraft, die zu mir kommen wollte

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Die mysteriöse Kraft, die zu mir kommen wollte

Ich möchte euch von einer wichtigen Phase, in der ich mich schon seit Längerem befinde, berichten. Zwar ist mein gesamtes Leben von Phasen geprägt, da ich als Skorpion seit eh und je zur immerwährenden Transformation neige, aber an dieser Phase ist das Besondere, dass viele Botschaften aus dem Außen kommen, ich stehe also sehr stark in Kommunikation mit bestimmten Energien. Natürlich wird es so sein, dass es in jeder Phase so war und ich es einfach nicht gemerkt habe, aber das Ergebnis bleibt dasselbe: Dieses Mal stehe ich bewusst im Austausch mit allem, was mich umgibt.

Es geht um die eine ganz bestimmte Kraft, die zu mir kommen wollte. Wie sich im Laufe meines Artikels noch herausstellen wird, war sie (wie sollte es auch anders sein!) eigentlich schon die ganze Zeit mein Begleiter, ich war nur nie an dem Punkt, sie bewusst zu sehen und aus dieser Kraft zu schöpfen. Im Laufe der Zeit, als ich immer mehr zu meinen eigenen Weltanschauungen stand und meine ganz eigene Weisheit lernte zu akzeptieren, veränderte sich meine Welt und alles begann mit mir zu „sprechen“. Ich sah, dass die Dinge, die mir passieren oder die ich einfach nur erblicke mit meinen Augen, Worte, die ich höre, Freunde, die ich sehe, deren Worte ich höre, Tiere, deren Verhalten ich beobachte, Wetterlaunen, die ich deute, Musik, die gerade jetzt gerade hier zu mir dringt (man könnte noch ewig weitermachen mit Beispielen), keine zusammenhangslose Abfolge von Dingen sind, keine Dinge, die getrennt voneinander sind in Form von „Einzelphänomenen“. Was haben denn wild krähende Raben mit meinem Arbeitsalltag zu tun? Was hat ein regnerischer Tag mit meiner gleichzeitigen Traurigkeit zu tun? Das ist doch nur Zufall! In Wahrheit ist ALLES ZUSAMMEN wie eine Welle, die schwingt. Wenn du anfängst, dein Außen zu beobachten in Kommunikation mit deinem Inneren, wirst du sehen, dass alles zusammenpasst – ob gut oder schlecht. Natürlich bedarf es reichlich Übung, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich nach jahrelanger Stagnation in meinem Leben sowas von hochgeschossen bin, seitdem ich diese unsichtbaren Gesetze bemerkt habe. Allerdings brauchte das ganze seine Zeit und auch jetzt noch „übe“ ich. Es wird nicht einfach so passieren, viele Menschen brauchen Übung und auch ein wenig Hintergrundwissen, sie müssen sich zuerst der Materie öffnen und sich damit auseinandersetzen, um sie zu verstehen. Es gibt Menschen, die es „einfach so“ können, aber bei mir war es anders. Ich musste es erst lernen. Aber auch hier: das Ergebnis bleibt dasselbe 🙂

Jetzt habe ich mich wieder verquatscht, also nun zu meinem eigentlichen Thema, welches diese spontane Einführung sehr unterstützt: Im Januar diesen Jahres hatte ich eine tiefe Krise, die sich seitdem wellenartig bewegte – mal war es schlimmer, mal war es besser. Ich hatte euch damals in meinem Artikel Mein Leben davon berichtet. Grosso modo geht es seitdem darum, dass mein Job mich nicht komplett erfüllt, ja, das er mich sogar runterzieht. Es ist einfach dieses gesamte System, in dem ich mich bewege. Was meint ihr, wie ich später sein werde, wenn ich mein Leben lang unter diesem Einfluss stehe? Ich wünsche mir mehr vom Leben, als kaffeetrinkend und meckernd meine Mittagspausen zu verbringen und mich von meinem Job beherrschen zu lassen.

Also suchte ich nach Alternativen. Dies ist auch alles in meinem oben erwähnten Artikel nachzulesen. Eines Tages nahm ich eine kostenlose esoterische Zeitung mit nach Hause, in der ich ein wenig stöberte. Ich fand interessante Veranstaltungen für Frauen, die, wie ich las, von einer „Tanzpädagogin“ angeleitet wurden. „Tanzpädagogin“? Keine Ahnung, dass es den Beruf überhaupt gibt und ich begann, zu recherchieren. Sofort fand ich eine berufsbegleitende Ausbildungsstätte in einer Tanzschule nur eine halbe Stunde von mir entfernt. Alles in mir bewegte sich, entflammte, schwappte über – es war ein ganz eindeutiges Körpergefühl – es sagte mir „da findet etwas statt“. Diese Kraft, die mich da innerlich packte, erkannte ich damals allerdings noch nicht bewusst. Ich meldete mich sofort zur Aufnahmeprüfung an, die im September stattfinden sollte. Seitdem ging ich regelmäßig zum Yoga, joggte viel und tanzte und hulahuppte zuhause.

Die Aufnahmeprüfung war dennoch ganz schön hart: zuerst kam Ballett, wovon ich eigentlich kaum eine Ahnung habe. Alles, was ich im Ballett konnte, habe ich mir jahrelang autodidaktisch beigebracht. So ganz unbeholfen war ich also nicht (auch wenn man bei mir wirklich nicht von Ballett sprechen kann!) und viele Anweisungen verstand ich, da ich ja Französischlehrerin bin. Dann kam Jazz, das ging ein wenig besser. Ich hatte nur immer Probleme, mir die Choreographie zu merken. Dann Hiphop und dann Zeitgenössischer Tanz. Alles war mit Choreographien verbunden, von denen ich mir nur die Anfänge merken konnte, dann war Schluss. Ich konnte mich gut bewegen, mit den Tänzen an sich hatte ich also keine Probleme -sondern nur mit dem „merken“, das Kognitive. Nach jahrelangem Spontantanzen in meiner Wohnung hatte ich ein super Tanztraining, allerdings habe ich ja nie nach Choreo getanzt! Deshalb war ich davon überzeugt, dass sie mich nicht nehmen würden. Nach drei Stunden Tanzen kam dann das Ergebnis: Sie nehmen mich!!! Und der Kommentar, dass das, was heute passiert ist, das ist, was wir am Ende können werden. Puh! Das war also geschafft. Glücklich fuhr ich heim und feierte meinen Erfolg mit meinem Freund in einem süßen Restaurant. Wieder spürte ich diese Kraft in mir hochkommen, die ich jedoch nicht benennen konnte.

Je öfter und je intensiver ich diese Kraft spürte, desto unerträglicher wurde „das Andere“ für mich. Anstrengende Zeiten in meinem Schulalltag, die mich am Wochenende zur Furie werden ließen, um sich abzuladen. Ich konnte mich selbst nicht mehr ausstehen.

Ganz bei uns in der Nähe fand dann ein „Straßenkünstlerfest“ statt, zu dem ich mit einer Freundin ging. Es war eine tolle Atmosphäre. Alles Menschen mit Ideen, mit anderen Weltanschauungen, lockere, glückliche Menschen, die mit ihrem Körper arbeiteten. Ich fühlte mich zuhause in dieser Umgebung. Am späteren Abend kamen wir an einer Vorstellung im Freien vorbei. Zwei zierliche, süße Italienerinnen führten eine zauberhafte Szenerie vor, geprägt von wunderschöner Akrobatik mit romantischen Figuren, die am Ende statisch waren und von wunderbar ausgewählter Musik untermalt wurden, ein wenig Komik und zeitgenössischem Tanz. Ich war völlig verzaubert, als sich der Schatten der zwei in der Luft umschlungenen Mädchen immer wieder in den hohen Bäumen zeigte – dieses Bild werde ich niemals vergessen – und der Gedanke, der plötzlich in mir hochschoss, war: ‚Was hast du nur aus deinem Leben gemacht?‘ Da war wieder diese Kraft, die sagte: „Geh nochmal in dich. Was bist du?“ Am Ende konnte man eine Karte der beiden Akrobatinnen mitnehmen, was ich natürlich sofort tat.

Am darauffolgenden Wochenende hatte ich mich für eine schamanische Klangheilreise angemeldet. Das passte irgendwie genau, denn an jenem Wochenende war ich schon wieder fix und fertig wegen meines Berufes und meiner Lebensausrichtung. Ich weinte viel und hatte Angstgefühle, wenn ich daran dachte, mein Leben lang nur in der Schule zu verweilen. Ich hatte einfach gemerkt, dass ich gar nicht so bin, wie ich immer dachte, zu sein. Tja, das passiert. Gut, dass ich es noch relativ früh gemerkt habe. Ich wusste, dass ich jetzt ein Fass aufgemacht habe, dass ich nicht mehr schließen kann. Ich konnte diese Kraft in mir nicht mehr ignorieren.Welche Kraft dies ist, erfuhr ich auf der schamanischen Reise.

Für alle die, die sich darunter nichts vorstellen können: Die Reise wurde von zwei Frauen angeleitet. Eine Frau spielte auf den verschiedensten Instrumenten, Klangschalen, Gongs etc und schuf durch die Klänge einen spirituellen Raum. Die andere, die Schamanin, bekommt Impulse und geht zu den Teilnehmern, die meist liegen, um sie in ihrer Energie zu unterstützen. Was genau das bedeutet, werde ich euch an meinem Beispiel darstellen.

Wie gesagt, bin ich sehr verwirrt zu dieser Reise gegangen, denn alles in mir war Chaos und ich hatte das Gefühl, gleich zu explodieren. Als die Reise dann anfing, machte ich es mir bequem und legte mich hin. Die gesamte Reise dauerte 4 Stunden. Die Schamanin kam relativ schnell zu mir und beschäftigte sich mit mir. Ich erzähle nicht alles, was sie gemacht hat, das würde zu lange dauern. Sie stellte mich auf und streckte meine Arme gen Himmel. Dann war sie eine längere Zeit weg. Plötzlich spürte ich, wie sie mir einen Armreif um den Oberarm legte und ohne zu schauen, was das war, gehörte es plötzlich wie selbstverständlich zu mir. Ganz am Ende der Reise, als ich mich deutlich besser fühlte, sah ich, dass es ein Schlangenarmband war. Ich fragte sie nach dem gemeinsamen Essen, was das sei. Sie sagte, es sei die Schlangenkraft, die Kraft der Hekate, die mich begleitet.

Erinnert euch nun an die Karte, die ich von den beiden Akrobatinnen bekommen habe und hier beide Gegenstände nebeneinander:

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Na? Merkt ihr was? Ich finde die Ähnlichkeit in der Symbolik bezeichnend.

Die Schlangenkraft kommt höchstpersönlich zweimal zu mir nach Hause! Seitdem liegen diese beiden Gegenstände direkt nebeneinander in meinem Flur, damit sie mich gleich beim Reinkommen in mein Heim an mein wahres Ich erinnern und mich so immer wieder zu mir selbst zurück holen.

Zuhause schaute ich dann nach, was die Schlangenkraft eigentlich genau bedeutet und zog die Beschreibung meiner Krafttierkarten hinzu. Dort wird die Kraft der Schlange als „Weibliche Lebensenergie“ (was mich sofort an die zwei hübschen Italienerinnen denken lässt) benannt, die mich auffordert, mich mit meiner Lebenskraft zu beschäftigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf den Körper und dessen Signale: „Jede Botschaft, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung, jedes Nahrungsmittel, jedes Getränk, jedes Wort löst eine Reaktion in deinem Körper aus.“ Der Körper wird als Instrument beschrieben und je besser ich es stimme, desto klarer, kraftvoller und reiner wird der Ton, den ich in die Welt sende. Die Kunst dabei liegt darin, die eigene Energie zum eigenen Wohle und zum Wohle aller Beteiligten zu lenken und zu leiten. Die Schlange beinhaltet allerdings noch sehr viele andere wichtige Aspekte, wie ich bei meinen Recherchen zu diesem Krafttier festgestellt habe. Mir persönlich gefällt die Beschreibung aus meinem Krafttierbüchlein und ich denke, der „Körperaspekt“ passt gut in meine momentane Lebenssituation. Ich setze mich momentan so stark mit meinem Körper auseinander wie nie. Durch Ernährung, durch Sport, durch Musik und Singen und vieles vieles mehr. Dabei spielt die Gesundheit, die Ganzheit und die Verbundenheit von Körper, Geist und Seele eine ganz große Rolle für mich. Ich beginne auch schon, mich mit gesammelten Kräutern selbst zu heilen. Und auch diesen Aspekt finden wir in der Schlangensymbolik wieder:

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Das ursprüngliche Symbol der Heilkunde. Heute noch oft in Verbindung mit Ärzten und Apotheken zu sehen.

Nach und nach wurde mir alles klar: Die Kraft der Schlange ist eine ganz neue Lebensphase. Sie hat sowohl etwas mit der Tanzausbildung zu tun, als auch mit all meinen Bestrebungen, Körper und Geist glücklich zu machen. Und das was mich am stolzesten macht, ist: Ich gehe gut mit mir um. Ich unterstütze mich gedanklich, zeige mir nochmal selbst meine Erfolge auf und sage mir oft, was für ein kostbarer Mensch ich bin. Das hört sich vielleicht für andere nach Eigenlob an – und das ist es auch 😀 Ich persönlich bin für mehr Eigenlob in der Welt!

Der Artikel ist schon ziemlich lang, aber eine kleine Sache fehlt noch: die Trinacria aus Sizilien. Als ich nach all diesen Begegnungen mit der Schlangenkraft mit meinem Freund in Taormina auf Sizilien schlenderte und ihm gerade erklärte, was es mit der Trinacria auf sich hat, schaute ich sie an und – nach 34jährigem Kennen dieser Figur – schaute mir plötzlich die Schlange in die Augen! Mir fiel es wie Schuppen von den Augen – die Schlangenkraft hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet in Form eines Wahrzeichens einer Heimat von mir. Damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt:

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Die Beine erinnern mich an Schlangen und zudem ist die dreibeinige Frau von Schlangenzöpfen umschlungen. Ich mochte diese Darstellung schon als kleines Kind sehr gerne und in meiner Wohnung hängt sie nun seit über einem Jahr – ungefähr seit der Zeit, als die „alte“ Phase an zu bröckeln fing. Ich habe mir die Schlangenkraft nach Hause geholt und so konnte sie ihre Wirkung entfalten. Visuell habe ich sie immer wieder unbewusst wahrgenommen und „weiterverarbeitet“, denn ich hatte kurz nachdem ich sie aufgehängt hatte eine Inspiration, die sich folgendermaßen ausdrückte:

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Das Foto ist ein wenig dunkel, aber ihr könnt diese „Schlangenlady“ sicherlich erkennen. Was man nicht alles tut ohne sich überhaupt darüber im Klaren zu sein.

Nun war letztendlich klar, dass die Schlangenkraft dreimal bewusst zu mir nach Hause gefunden und ich sie sogar schon „reproduziert“ hatte. Wer weiß, wo sie noch überall unbewusst steckt! Beobachten ist alles.

Bei der Fertigstellung dieses Artikels kommt sie noch einmal zu mir – gerade habe ich herausgefunden, dass meine Lieblingsyogaform, nämlich Kundalini-Yoga, ein Schlangenyoga ist – „Kundalini“ bedeutet doch tatsächlich „Schlangenkraft“! Wieder eine Form der Manifestation in meinem Leben, die die Schlange gefunden hat. Das mache ich direkt zu meinem Beitragsbild 🙂

Das war die Geschichte, wie ich mir über die Schlangenkraft in meinem Leben bewusst geworden bin. Ich bin sehr froh, dass ich es endlich geschafft habe, diesen Artikel für euch und für mich fertigzustellen. Das ist ein sehr wichtiger Text für mich, der mich immer wieder daran erinnern wird, wie es angefangen hat 🙂

Heute Abend findet meine Begehung des Samhainsfest statt und ich werde für die Schlangenkraft danken und sie feiern. Euch da draußen werde ich auch ein wenig der Schlange schicken – tanzend natürlich 😀

 

Schon wieder erschöpftes Samhain

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Eigentlich bin ich gerade dabei, einen ganz anderen Artikel für euch zu schreiben. Er ist auch schon fast fertig. Ich habe aber gemerkt, dass ich mir erst einiges andere von der Seele schreiben muss, damit es mit erwähntem Artikel überhaupt weitergehen kann.

Ich bin grad auf meiner Couch, krank zuhause und habe mich von der Arbeit abgemeldet. Ich kann einfach nicht mehr! Die ganz Woche war ich „verpflichtet“ von morgens bis abends zu arbeiten, heute sollte es weitergehen und morgen hätte der Tag sogar 11 Stunden Gemeinsamkeit mit meinen Kollegen bedeutet, so dass ich erst spät abends daheim gewesen wäre. Am Montag geht es dann gleich weiter wieder bis abends durchgehend. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, wie ich das durchstehen sollte. Und mein Körper anscheinend auch nicht – er hat mich die ganze Nacht auf Trapp gehalten mit einem Magen-Darm-Virus 😦

Meine Kraft, die mir innewohnt, wird immer mehr erstickt von meiner Arbeit. In den Ferien begann ich mit besagtem Artikel – voller Energie und Motivation – und nach nur drei Tagen liege ich krank zuhause und habe das Gefühl, mir wurde alles weggenommen. Meine Energie fließt zu stark in Bereiche, die ins Leere führen, die einem nichts zurückgeben. Und ich merke immer mehr: Ich bin anders gemacht und anders gedacht. Dies ist meine neue Aufgabe, von der ich euch ja schon einmal in Mein Leben berichtet habe.

Aber es ist so schwer. Warum? Weil ich einfach niemals Zeit habe, Energie aufzutanken. Was ich brauche ist Inspiration und dafür brauche ich immer wieder mal Ruhe. Ich möchte einfach entspannt sein. Ich möchte einfach mein Leben glücklich und entspannt leben dürfen. Ist das zuviel verlangt? Ich habe langsam das Gefühl, ich habe nur studiert, um meine Lebenskraft komplett vom System aufsaugen zu lassen. Ich habe keine Zeit mehr für sowas wie „Freunde“, schaffe es tagelang nicht, zu meinem Yogakurs zu kommen, geschweige denn irgendwie im Haushalt was zu machen. Aufgaben stapeln sich in der Arbeit (das alles natürlich neben dem „selbstverständlichen normalen Arbeitsgeschäft“), ebenso in meinem Privatleben, mein Kater erkennt mich bald nicht mehr und mein Freund wird auch nur noch so dazwischen geschoben. Ich habe keine Zeit mehr, ein liebevolles Gericht für mich zu kochen. Ich kann aufgrund der zu bewältigenden Aufgaben nicht mehr so gut schlafen und mein Leben besteht nur noch aus Arbeit am Tag und Schlafen bei Nacht. Und: Ich schaffe es nicht, einen Artikel auf meinem Blog fertigzustellen.

Ich weiß wirklich nicht, wie lange mein Körper und ich das noch durchstehen. Trotzdem hoffe ich, dass ich den Artikel, den ich eigentlich schreiben wollte, bald für euch fertig machen kann – aber wie gesagt: Ich musste jetzt irgendwie erstmal das hier schreiben.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Samhain!

Geht in eure Tiefen und genießt die Energie des Vergänglichen.

Auch ich werde versuchen, die Arbeit ein wenig loszulassen und in die Tiefen Samhains einzutauchen.

Eure Hexesofia