Die mysteriöse Kraft, die zu mir kommen wollte

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Die mysteriöse Kraft, die zu mir kommen wollte

Ich möchte euch von einer wichtigen Phase, in der ich mich schon seit Längerem befinde, berichten. Zwar ist mein gesamtes Leben von Phasen geprägt, da ich als Skorpion seit eh und je zur immerwährenden Transformation neige, aber an dieser Phase ist das Besondere, dass viele Botschaften aus dem Außen kommen, ich stehe also sehr stark in Kommunikation mit bestimmten Energien. Natürlich wird es so sein, dass es in jeder Phase so war und ich es einfach nicht gemerkt habe, aber das Ergebnis bleibt dasselbe: Dieses Mal stehe ich bewusst im Austausch mit allem, was mich umgibt.

Es geht um die eine ganz bestimmte Kraft, die zu mir kommen wollte. Wie sich im Laufe meines Artikels noch herausstellen wird, war sie (wie sollte es auch anders sein!) eigentlich schon die ganze Zeit mein Begleiter, ich war nur nie an dem Punkt, sie bewusst zu sehen und aus dieser Kraft zu schöpfen. Im Laufe der Zeit, als ich immer mehr zu meinen eigenen Weltanschauungen stand und meine ganz eigene Weisheit lernte zu akzeptieren, veränderte sich meine Welt und alles begann mit mir zu „sprechen“. Ich sah, dass die Dinge, die mir passieren oder die ich einfach nur erblicke mit meinen Augen, Worte, die ich höre, Freunde, die ich sehe, deren Worte ich höre, Tiere, deren Verhalten ich beobachte, Wetterlaunen, die ich deute, Musik, die gerade jetzt gerade hier zu mir dringt (man könnte noch ewig weitermachen mit Beispielen), keine zusammenhangslose Abfolge von Dingen sind, keine Dinge, die getrennt voneinander sind in Form von „Einzelphänomenen“. Was haben denn wild krähende Raben mit meinem Arbeitsalltag zu tun? Was hat ein regnerischer Tag mit meiner gleichzeitigen Traurigkeit zu tun? Das ist doch nur Zufall! In Wahrheit ist ALLES ZUSAMMEN wie eine Welle, die schwingt. Wenn du anfängst, dein Außen zu beobachten in Kommunikation mit deinem Inneren, wirst du sehen, dass alles zusammenpasst – ob gut oder schlecht. Natürlich bedarf es reichlich Übung, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich nach jahrelanger Stagnation in meinem Leben sowas von hochgeschossen bin, seitdem ich diese unsichtbaren Gesetze bemerkt habe. Allerdings brauchte das ganze seine Zeit und auch jetzt noch „übe“ ich. Es wird nicht einfach so passieren, viele Menschen brauchen Übung und auch ein wenig Hintergrundwissen, sie müssen sich zuerst der Materie öffnen und sich damit auseinandersetzen, um sie zu verstehen. Es gibt Menschen, die es „einfach so“ können, aber bei mir war es anders. Ich musste es erst lernen. Aber auch hier: das Ergebnis bleibt dasselbe 🙂

Jetzt habe ich mich wieder verquatscht, also nun zu meinem eigentlichen Thema, welches diese spontane Einführung sehr unterstützt: Im Januar diesen Jahres hatte ich eine tiefe Krise, die sich seitdem wellenartig bewegte – mal war es schlimmer, mal war es besser. Ich hatte euch damals in meinem Artikel Mein Leben davon berichtet. Grosso modo geht es seitdem darum, dass mein Job mich nicht komplett erfüllt, ja, das er mich sogar runterzieht. Es ist einfach dieses gesamte System, in dem ich mich bewege. Was meint ihr, wie ich später sein werde, wenn ich mein Leben lang unter diesem Einfluss stehe? Ich wünsche mir mehr vom Leben, als kaffeetrinkend und meckernd meine Mittagspausen zu verbringen und mich von meinem Job beherrschen zu lassen.

Also suchte ich nach Alternativen. Dies ist auch alles in meinem oben erwähnten Artikel nachzulesen. Eines Tages nahm ich eine kostenlose esoterische Zeitung mit nach Hause, in der ich ein wenig stöberte. Ich fand interessante Veranstaltungen für Frauen, die, wie ich las, von einer „Tanzpädagogin“ angeleitet wurden. „Tanzpädagogin“? Keine Ahnung, dass es den Beruf überhaupt gibt und ich begann, zu recherchieren. Sofort fand ich eine berufsbegleitende Ausbildungsstätte in einer Tanzschule nur eine halbe Stunde von mir entfernt. Alles in mir bewegte sich, entflammte, schwappte über – es war ein ganz eindeutiges Körpergefühl – es sagte mir „da findet etwas statt“. Diese Kraft, die mich da innerlich packte, erkannte ich damals allerdings noch nicht bewusst. Ich meldete mich sofort zur Aufnahmeprüfung an, die im September stattfinden sollte. Seitdem ging ich regelmäßig zum Yoga, joggte viel und tanzte und hulahuppte zuhause.

Die Aufnahmeprüfung war dennoch ganz schön hart: zuerst kam Ballett, wovon ich eigentlich kaum eine Ahnung habe. Alles, was ich im Ballett konnte, habe ich mir jahrelang autodidaktisch beigebracht. So ganz unbeholfen war ich also nicht (auch wenn man bei mir wirklich nicht von Ballett sprechen kann!) und viele Anweisungen verstand ich, da ich ja Französischlehrerin bin. Dann kam Jazz, das ging ein wenig besser. Ich hatte nur immer Probleme, mir die Choreographie zu merken. Dann Hiphop und dann Zeitgenössischer Tanz. Alles war mit Choreographien verbunden, von denen ich mir nur die Anfänge merken konnte, dann war Schluss. Ich konnte mich gut bewegen, mit den Tänzen an sich hatte ich also keine Probleme -sondern nur mit dem „merken“, das Kognitive. Nach jahrelangem Spontantanzen in meiner Wohnung hatte ich ein super Tanztraining, allerdings habe ich ja nie nach Choreo getanzt! Deshalb war ich davon überzeugt, dass sie mich nicht nehmen würden. Nach drei Stunden Tanzen kam dann das Ergebnis: Sie nehmen mich!!! Und der Kommentar, dass das, was heute passiert ist, das ist, was wir am Ende können werden. Puh! Das war also geschafft. Glücklich fuhr ich heim und feierte meinen Erfolg mit meinem Freund in einem süßen Restaurant. Wieder spürte ich diese Kraft in mir hochkommen, die ich jedoch nicht benennen konnte.

Je öfter und je intensiver ich diese Kraft spürte, desto unerträglicher wurde „das Andere“ für mich. Anstrengende Zeiten in meinem Schulalltag, die mich am Wochenende zur Furie werden ließen, um sich abzuladen. Ich konnte mich selbst nicht mehr ausstehen.

Ganz bei uns in der Nähe fand dann ein „Straßenkünstlerfest“ statt, zu dem ich mit einer Freundin ging. Es war eine tolle Atmosphäre. Alles Menschen mit Ideen, mit anderen Weltanschauungen, lockere, glückliche Menschen, die mit ihrem Körper arbeiteten. Ich fühlte mich zuhause in dieser Umgebung. Am späteren Abend kamen wir an einer Vorstellung im Freien vorbei. Zwei zierliche, süße Italienerinnen führten eine zauberhafte Szenerie vor, geprägt von wunderschöner Akrobatik mit romantischen Figuren, die am Ende statisch waren und von wunderbar ausgewählter Musik untermalt wurden, ein wenig Komik und zeitgenössischem Tanz. Ich war völlig verzaubert, als sich der Schatten der zwei in der Luft umschlungenen Mädchen immer wieder in den hohen Bäumen zeigte – dieses Bild werde ich niemals vergessen – und der Gedanke, der plötzlich in mir hochschoss, war: ‚Was hast du nur aus deinem Leben gemacht?‘ Da war wieder diese Kraft, die sagte: „Geh nochmal in dich. Was bist du?“ Am Ende konnte man eine Karte der beiden Akrobatinnen mitnehmen, was ich natürlich sofort tat.

Am darauffolgenden Wochenende hatte ich mich für eine schamanische Klangheilreise angemeldet. Das passte irgendwie genau, denn an jenem Wochenende war ich schon wieder fix und fertig wegen meines Berufes und meiner Lebensausrichtung. Ich weinte viel und hatte Angstgefühle, wenn ich daran dachte, mein Leben lang nur in der Schule zu verweilen. Ich hatte einfach gemerkt, dass ich gar nicht so bin, wie ich immer dachte, zu sein. Tja, das passiert. Gut, dass ich es noch relativ früh gemerkt habe. Ich wusste, dass ich jetzt ein Fass aufgemacht habe, dass ich nicht mehr schließen kann. Ich konnte diese Kraft in mir nicht mehr ignorieren.Welche Kraft dies ist, erfuhr ich auf der schamanischen Reise.

Für alle die, die sich darunter nichts vorstellen können: Die Reise wurde von zwei Frauen angeleitet. Eine Frau spielte auf den verschiedensten Instrumenten, Klangschalen, Gongs etc und schuf durch die Klänge einen spirituellen Raum. Die andere, die Schamanin, bekommt Impulse und geht zu den Teilnehmern, die meist liegen, um sie in ihrer Energie zu unterstützen. Was genau das bedeutet, werde ich euch an meinem Beispiel darstellen.

Wie gesagt, bin ich sehr verwirrt zu dieser Reise gegangen, denn alles in mir war Chaos und ich hatte das Gefühl, gleich zu explodieren. Als die Reise dann anfing, machte ich es mir bequem und legte mich hin. Die gesamte Reise dauerte 4 Stunden. Die Schamanin kam relativ schnell zu mir und beschäftigte sich mit mir. Ich erzähle nicht alles, was sie gemacht hat, das würde zu lange dauern. Sie stellte mich auf und streckte meine Arme gen Himmel. Dann war sie eine längere Zeit weg. Plötzlich spürte ich, wie sie mir einen Armreif um den Oberarm legte und ohne zu schauen, was das war, gehörte es plötzlich wie selbstverständlich zu mir. Ganz am Ende der Reise, als ich mich deutlich besser fühlte, sah ich, dass es ein Schlangenarmband war. Ich fragte sie nach dem gemeinsamen Essen, was das sei. Sie sagte, es sei die Schlangenkraft, die Kraft der Hekate, die mich begleitet.

Erinnert euch nun an die Karte, die ich von den beiden Akrobatinnen bekommen habe und hier beide Gegenstände nebeneinander:

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Na? Merkt ihr was? Ich finde die Ähnlichkeit in der Symbolik bezeichnend.

Die Schlangenkraft kommt höchstpersönlich zweimal zu mir nach Hause! Seitdem liegen diese beiden Gegenstände direkt nebeneinander in meinem Flur, damit sie mich gleich beim Reinkommen in mein Heim an mein wahres Ich erinnern und mich so immer wieder zu mir selbst zurück holen.

Zuhause schaute ich dann nach, was die Schlangenkraft eigentlich genau bedeutet und zog die Beschreibung meiner Krafttierkarten hinzu. Dort wird die Kraft der Schlange als „Weibliche Lebensenergie“ (was mich sofort an die zwei hübschen Italienerinnen denken lässt) benannt, die mich auffordert, mich mit meiner Lebenskraft zu beschäftigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf den Körper und dessen Signale: „Jede Botschaft, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung, jedes Nahrungsmittel, jedes Getränk, jedes Wort löst eine Reaktion in deinem Körper aus.“ Der Körper wird als Instrument beschrieben und je besser ich es stimme, desto klarer, kraftvoller und reiner wird der Ton, den ich in die Welt sende. Die Kunst dabei liegt darin, die eigene Energie zum eigenen Wohle und zum Wohle aller Beteiligten zu lenken und zu leiten. Die Schlange beinhaltet allerdings noch sehr viele andere wichtige Aspekte, wie ich bei meinen Recherchen zu diesem Krafttier festgestellt habe. Mir persönlich gefällt die Beschreibung aus meinem Krafttierbüchlein und ich denke, der „Körperaspekt“ passt gut in meine momentane Lebenssituation. Ich setze mich momentan so stark mit meinem Körper auseinander wie nie. Durch Ernährung, durch Sport, durch Musik und Singen und vieles vieles mehr. Dabei spielt die Gesundheit, die Ganzheit und die Verbundenheit von Körper, Geist und Seele eine ganz große Rolle für mich. Ich beginne auch schon, mich mit gesammelten Kräutern selbst zu heilen. Und auch diesen Aspekt finden wir in der Schlangensymbolik wieder:

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Das ursprüngliche Symbol der Heilkunde. Heute noch oft in Verbindung mit Ärzten und Apotheken zu sehen.

Nach und nach wurde mir alles klar: Die Kraft der Schlange ist eine ganz neue Lebensphase. Sie hat sowohl etwas mit der Tanzausbildung zu tun, als auch mit all meinen Bestrebungen, Körper und Geist glücklich zu machen. Und das was mich am stolzesten macht, ist: Ich gehe gut mit mir um. Ich unterstütze mich gedanklich, zeige mir nochmal selbst meine Erfolge auf und sage mir oft, was für ein kostbarer Mensch ich bin. Das hört sich vielleicht für andere nach Eigenlob an – und das ist es auch 😀 Ich persönlich bin für mehr Eigenlob in der Welt!

Der Artikel ist schon ziemlich lang, aber eine kleine Sache fehlt noch: die Trinacria aus Sizilien. Als ich nach all diesen Begegnungen mit der Schlangenkraft mit meinem Freund in Taormina auf Sizilien schlenderte und ihm gerade erklärte, was es mit der Trinacria auf sich hat, schaute ich sie an und – nach 34jährigem Kennen dieser Figur – schaute mir plötzlich die Schlange in die Augen! Mir fiel es wie Schuppen von den Augen – die Schlangenkraft hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet in Form eines Wahrzeichens einer Heimat von mir. Damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt:

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Die Beine erinnern mich an Schlangen und zudem ist die dreibeinige Frau von Schlangenzöpfen umschlungen. Ich mochte diese Darstellung schon als kleines Kind sehr gerne und in meiner Wohnung hängt sie nun seit über einem Jahr – ungefähr seit der Zeit, als die „alte“ Phase an zu bröckeln fing. Ich habe mir die Schlangenkraft nach Hause geholt und so konnte sie ihre Wirkung entfalten. Visuell habe ich sie immer wieder unbewusst wahrgenommen und „weiterverarbeitet“, denn ich hatte kurz nachdem ich sie aufgehängt hatte eine Inspiration, die sich folgendermaßen ausdrückte:

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Das Foto ist ein wenig dunkel, aber ihr könnt diese „Schlangenlady“ sicherlich erkennen. Was man nicht alles tut ohne sich überhaupt darüber im Klaren zu sein.

Nun war letztendlich klar, dass die Schlangenkraft dreimal bewusst zu mir nach Hause gefunden und ich sie sogar schon „reproduziert“ hatte. Wer weiß, wo sie noch überall unbewusst steckt! Beobachten ist alles.

Bei der Fertigstellung dieses Artikels kommt sie noch einmal zu mir – gerade habe ich herausgefunden, dass meine Lieblingsyogaform, nämlich Kundalini-Yoga, ein Schlangenyoga ist – „Kundalini“ bedeutet doch tatsächlich „Schlangenkraft“! Wieder eine Form der Manifestation in meinem Leben, die die Schlange gefunden hat. Das mache ich direkt zu meinem Beitragsbild 🙂

Das war die Geschichte, wie ich mir über die Schlangenkraft in meinem Leben bewusst geworden bin. Ich bin sehr froh, dass ich es endlich geschafft habe, diesen Artikel für euch und für mich fertigzustellen. Das ist ein sehr wichtiger Text für mich, der mich immer wieder daran erinnern wird, wie es angefangen hat 🙂

Heute Abend findet meine Begehung des Samhainsfest statt und ich werde für die Schlangenkraft danken und sie feiern. Euch da draußen werde ich auch ein wenig der Schlange schicken – tanzend natürlich 😀

 

Schon wieder erschöpftes Samhain

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Eigentlich bin ich gerade dabei, einen ganz anderen Artikel für euch zu schreiben. Er ist auch schon fast fertig. Ich habe aber gemerkt, dass ich mir erst einiges andere von der Seele schreiben muss, damit es mit erwähntem Artikel überhaupt weitergehen kann.

Ich bin grad auf meiner Couch, krank zuhause und habe mich von der Arbeit abgemeldet. Ich kann einfach nicht mehr! Die ganz Woche war ich „verpflichtet“ von morgens bis abends zu arbeiten, heute sollte es weitergehen und morgen hätte der Tag sogar 11 Stunden Gemeinsamkeit mit meinen Kollegen bedeutet, so dass ich erst spät abends daheim gewesen wäre. Am Montag geht es dann gleich weiter wieder bis abends durchgehend. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, wie ich das durchstehen sollte. Und mein Körper anscheinend auch nicht – er hat mich die ganze Nacht auf Trapp gehalten mit einem Magen-Darm-Virus 😦

Meine Kraft, die mir innewohnt, wird immer mehr erstickt von meiner Arbeit. In den Ferien begann ich mit besagtem Artikel – voller Energie und Motivation – und nach nur drei Tagen liege ich krank zuhause und habe das Gefühl, mir wurde alles weggenommen. Meine Energie fließt zu stark in Bereiche, die ins Leere führen, die einem nichts zurückgeben. Und ich merke immer mehr: Ich bin anders gemacht und anders gedacht. Dies ist meine neue Aufgabe, von der ich euch ja schon einmal in Mein Leben berichtet habe.

Aber es ist so schwer. Warum? Weil ich einfach niemals Zeit habe, Energie aufzutanken. Was ich brauche ist Inspiration und dafür brauche ich immer wieder mal Ruhe. Ich möchte einfach entspannt sein. Ich möchte einfach mein Leben glücklich und entspannt leben dürfen. Ist das zuviel verlangt? Ich habe langsam das Gefühl, ich habe nur studiert, um meine Lebenskraft komplett vom System aufsaugen zu lassen. Ich habe keine Zeit mehr für sowas wie „Freunde“, schaffe es tagelang nicht, zu meinem Yogakurs zu kommen, geschweige denn irgendwie im Haushalt was zu machen. Aufgaben stapeln sich in der Arbeit (das alles natürlich neben dem „selbstverständlichen normalen Arbeitsgeschäft“), ebenso in meinem Privatleben, mein Kater erkennt mich bald nicht mehr und mein Freund wird auch nur noch so dazwischen geschoben. Ich habe keine Zeit mehr, ein liebevolles Gericht für mich zu kochen. Ich kann aufgrund der zu bewältigenden Aufgaben nicht mehr so gut schlafen und mein Leben besteht nur noch aus Arbeit am Tag und Schlafen bei Nacht. Und: Ich schaffe es nicht, einen Artikel auf meinem Blog fertigzustellen.

Ich weiß wirklich nicht, wie lange mein Körper und ich das noch durchstehen. Trotzdem hoffe ich, dass ich den Artikel, den ich eigentlich schreiben wollte, bald für euch fertig machen kann – aber wie gesagt: Ich musste jetzt irgendwie erstmal das hier schreiben.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Samhain!

Geht in eure Tiefen und genießt die Energie des Vergänglichen.

Auch ich werde versuchen, die Arbeit ein wenig loszulassen und in die Tiefen Samhains einzutauchen.

Eure Hexesofia

Liebesgeschichte zwischen Gaia und mir

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Liebesgeschichte zwischen Gaia und mir

Was habe ich in letzter Zeit so gemacht? Das Leben hat mich Entdeckungen machen lassen, von denen ich nie gedacht hätte, das sie mir so eine Freude bereiten könnten.

Ich weiß nicht, ob ihr euch das vorstellen könnt, aber das Gefühl, wenn eine Pflanze, die man lange gesucht hat, zu einem kommt, ist Wahnsinn.

Ich weiß noch, alles fing an mit dem Frauenmantel vor zwei Jahren. Ich erinnere mich, wie ich gelesen hatte, dass Frauenmantel gegen Menstruationsschmerzen helfen soll, und – wie der Name schon sagt – ein prädestiniertes Heilmittel für Frauen ist. Er kam direkt zu mir, er wuchs in meinem Garten und sogar auf meinem Schuppen. Seitdem erfreue ich mich jedes Mal an ihm und seinen feinen silbrigen, wässrigen Perlchen, die übrigens nicht vom Regen stammen, sondern aus der Pflanze selbst, was über Nacht geschieht. Früher glaubte man, mit diesen Perlen den Stein der Weisen herstellen zu können. Und wer weiß… 🙂 Übrigens: Die Pflanzen und Kräuter, die in deinem eigenen Garten und um dein Haus herum von alleine wachsen, zeigen dir an, was du brauchst. Es lohnt sich immer, sich über die Eigenschaften der nahwachsenden Pflanzen zu erkundigen.

 

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Danach ging alles ganz schnell, weitere Pflanzen und Kräuter fanden den Weg in mein Leben: die Kamille (die ja auch echt ÜBERALL wächst), die Brennnessel (nach einem Tee aus frischen Blättern musste ich feststellen, dass Brennnessel wohl sehr harntreibend wirkt), Löwenzahn (sehr gesund wegen der Bitterstoffe!!), Gundermann (wenn man ihn bei sich trägt, erkennt man übrigens jede Hexe, hihi) und viele andere.

Schöne Entdeckungen waren dabei auch die Schafgarbe und das Gänsefingerkraut. Gänsefingerkraut ist übrigens das Mittel schlechthin, um Menstruationskrämpfe zu mildern. Nachdem ich dies rausgefunden und mir das getrocknete Kraut in der Apotheke geholt hatte, sah ich mir die Pflanze immer und immer wieder im Internet an und suchte sie draußen vergebens. Ich verwechselte sie immer wieder und war dann wieder enttäuscht, dass ich sie doch nicht gefunden hatte. Aber ich konnte sie auch gar nicht finden, denn ich musste erst Juni abwarten – und da entdeckte ich sie plötzlich überall! Ein tolles Gefühl und man traut seinen Augen nicht, wenn man dann nach langem Suchen endlich auf so eine Pflanze stößt. Es sind Gefühle, wie man sie als Kind empfunden hat. Danke!

Das Gänsefingerkraut

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Die Schafgarbe war da schon aufdringlicher letztes Jahr. Sie lächelte mich quasi von jedem Wegesrand an, winkte mir von Feldern zu und manifestierte sich schließlich noch in Kräuterbüchern, die mir sagten, dass auch sie gut sei gegen Frauenleiden. Am Anfang war es schwierig für mich, sie beispielsweise von Schierling zu unterscheiden (ich weiß, das mag euch komisch vorkommen, aber ich hatte wirklich bis dato GAR KEINE AHNUNG von Pflanzen und Kräutern, die wild wachsen), aber mittlerweile sind wir ganz dicke miteinander.

Die Schafgarbe

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Seitdem ich nun ein wenig bewandert bin in der Naturheilkunde, hängen Kamille, Schafgarbe, Gänsefingerkraut, Brennnessel, Mädesüß (gut gegen Kopfschmerzen), Melisse, Pfefferminze – um ein paar zu nennen, in meiner Küche oder im Flur kopfüber zum Trocknen. Dann fülle ich sie in Gläser und habe über den Winter dann die für mich wichtigen Heilkräuter, das ist ja immer sehr individuell.

Jetzt bin ich gerade dabei, zu erkunden, welche Wildkräuter man essen kann und wie man sie zubereiten kann. Beispielsweise habe ich ein köstliches Bärlauchpesto gemacht, da ich zufällig auf ein Bärlauchfeld gestoßen bin.

Ich entdecke auch immer mehr Pflanzen, die ich langsam bestimmen lerne: Beinwell, Nachtkerze, Wilde Möhre, Huflattich, Spitzwegerich, dessen Knospen eine Delikatesse sein sollen. Habe ich aber noch nicht probiert 🙂 Man soll sie braten, dann sollen sie sehr lecker sein. Es ist allgemein besser, Wildpflanzen zu sich zu nehmen, da in ihnen noch für den Menschen wichtige Bitterstoffe enthalten sind, die in unserem kultivierten Gemüse raus gezüchtet worden sind. Letztere schmecken vielleicht angenehmer und milder, sind aber allemal nicht so gesund wie ein Blatt des Löwenzahns zum Beispiel oder Giersch, der überall wächst und vergleichbar mir Spinat ist, allerdings halt einfach viel gesünder.

Die Früchte, die der Sommer mir schenkt, entdecke ich frühzeitig (zum Beispiel beim Joggen, Fahrrad fahren oder spazieren) und kehre dann immer wieder an diese Stellen zurück, um zu sehen, wie weit die Früchte sind und wann ich sie ernten könnte. Es ist ein tolles Gefühl, keine Johannisbeeren, keine Himbeeren, keine Brombeeren, keine Pflaumen, keine Äpfel, keine Kirschen, keine Birnen im Supermarkt kaufen zu müssen, weil Mutter Natur, Gaia, mir sie schon geschenkt hat. Vielen, vielen Dank.

Früchte des Sommers

Beeren

Wie ihr seht, bin ich auf Entdeckungsreise, was Wildpflanzen, Beeren und Kräuter anbelangt. Ich wollte euch davon berichten, vielleicht habt ihr ja auch den einen oder anderen Tipp oder Gedanken, den ihr beisteuern wollt 🙂 Ich möchte momentan alles in mich aufsaugen darüber, denn ich weiß, die Liebesgeschichte zwischen Gaia und mir wird niemals mehr aufhören 🙂

Gaia (ich mache gerade das Foto, deshalb sieht man mich nicht)

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Persönliche Umfrage: Bitte teilt mir eure Ideen mit!

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Hallo du!

Zuerst einmal wünsche ich dir eine gesegnete Beltanezeit!

Bitte stell dir einmal vor, du liest eine Art „Frauenratgeber“ –  für die Frau von heute – welche Themen würdest du darin finden wollen?

Was wäre dir wichtig?

Gibt es irgendwelche Dinge, wo du Unsicherheiten aufgebaut hast oder die du schon immer unfair fandest?

Was wäre dein persönliches Anliegen zum Thema Weiblichkeit?

Was würdest du an den Frauen von heutzutage „verändern“ wollen?

Was magst du an Frauen/was magst du nicht an Frauen?

Passt die Frau in diese Gesellschaft? Kann unsere Gesellschaft weibliche Bedürfnisse auffangen?

Ich kann gar nicht genug Fragen finden, bitte schreib mir einfach all deine Ideen zum Thema!

Und ja, das ist mein neues Projekt und ich werde euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten 🙂

Wenn dir etwas einfällt, was du beitragen kannst,

BITTE SCHREIB ES UNTEN IN DIE KOMMENTARE

ODER

EINFACH MIR PERSÖNLICH UNTER

hexe.sofia@web.de

 

VIELEN LIEBEN DANK IM VORAUS AN ALLE!

Eure Hexesofia

Mein Leben

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Mein Leben

Wir haben abnehmenden Mond im Skorpion. Eine Zeit, die uns tiefer gehen lässt mit unseren Wurzeln, uns hinter Vorhänge schauen lässt, die wir lange nicht infrage gestellt haben. Imbolc steht nicht mehr vor der Tür, sondern ist schon da in seiner vollsten Pracht. Eine gute Zeit, um Ideen keimen zu lassen und schwanger zu gehen mit neuen Impulsen und Energien.

Mein Leben ist irgendwie in Aufruhr. Es hat sich soviel verändert in den letzten zwei Jahren. Ich habe mich anscheinend wieder einmal auf einen neuen Weg gemacht und jetzt bin ich mir nicht sicher, welche Abzweigungen ich nehmen will. Brighid, die keltische Lichtgöttin der weiblichen Schöpfungskraft repräsentiert die göttliche Energie des Imbolcfestes – eine gute Zeit für die Geburt von neuen Lebensideen.

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Meine Lebensideen drehen sich momentan um meine „Berufung“ oder „Beruf“, kommt drauf an, wie man es sehen möchte. Und genau an diesem Punkt bin ich gerade.

Ich habe diesen festen Job angenommen – Moment, habe ich ihn angenommen oder bin ich einfach nur den Weg gegangen, den alle gehen? Bin ich zum Vorstellungsgespräch gegangen, weil dieser Job für mich ALLES bedeutet oder weil es meine nächste Aufgabe war, die mir von meinem Umfeld so vorherbestimmt wurde? Was will ich eigentlich im Leben? Wie möchte ich leben? Wer bin ich in Wirklichkeit?

Dann ist mein Freund noch in mein Leben getreten und wirft all diese Fragen noch einmal von einer anderen Seite auf. Ich bin so dankbar, dass er da ist und er lässt mich auf eine Art so ankommen in mir. Er unterstützt mich und schenkt mir seine Liebe. Aber so verrückt es sich anhören mag – auch daran muss ich mich noch gewöhnen. Das Gute daran ist, dass ich es deshalb in vollen Zügen genießen kann, auch wenn ab und an das kleine Mädchen in mir Ängste hat, dieses Glück wieder zu verlieren. Dass sich das alles als erneute Illusion herausstellt und ich letztendlich wieder alleine bin.

Mein Leben ist im Umbruch, ändert das Programm, erschafft neue Lichter. Und obwohl alles in Ordnung zu sein scheint, bin ich momentan völlig orientierungslos. Ich stelle meine Berufung immer wieder infrage und baue mental andere Lebenskonzepte auf.

Wie toll ich beispielsweise die Menschen finde, die auf Märkten ihre Sachen verkaufen. Und Frauen, die spirituell, schamanisch oder magisch arbeiten und sich dabei selbst organisieren dürfen. Ich liebe Selbstorganisation.

Mir wird gerade klar, dass ich mein Ding machen muss. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen, aber ich möchte ab nun an darauf hin arbeiten. Ich möchte meine eigene Herrin sein. Ich möchte gerne alleine arbeiten, und dabei etwas für andere tun. Etwas ganz Besonderes tun. Etwas ganz Eigenes zu machen, eigen zu sein – das ist mein Lebenssinn, daraus entsteht in mir Harmonie. Dann bin ich im Einklang mit allem.

Brigid

Ein gesegnetes Imbolc euch allen.

 

 

2016, Mutter Maria und mein sizilianischer Onkel

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Heute, das Fest der Hl. drei Könige, der Percht, der Befana… die letzteren zwei gefallen mir ehrlich gesagt besser – wisst ihr eigentlich, wie mir das Christentum auf die Eierstöcke geht? Es gibt immer nur Männer. Gott ist ein alter Mann oben im Himmel. An Weihnachten wird Jesus geboren und es kommt der Weihnachtsmann, der Nikolaus und Knecht Ruprecht. Am 6. Januar kommen dann nochmal drei Männer, die einem was an die Tür schreiben. An Ostern dann geht es wieder um Jesus. Er wird ans Kreuz geschlagen und steht dann wieder auf. Gut, dass der Osterhase aus dem Heidentum sowieso schon männlich war!

Und die einzige Frau, die im Christentum was zu sagen hat, ist Maria. Naja, was heißt „was zu sagen“ – sprechen tut sie ja nicht – das übernimmt ja ihr Sohnemann. Ich jedenfalls habe noch nie großartige Zitate von Mutter Maria gehört. Sie müssen jedenfalls viel seltener sein. Eigentlich wirkt sie auf mich wie ein stummes Bildnis der perfekten Frau. Für mich ist sie nicht lebendig. Sie bewegt sich nicht, sie ist einfach nur da – entweder mit gefalteten Händen oder mit dem Jesuskind im Arm. Aber es gibt überhaupt keine Andeutungen darauf, dass sie Gedanken hatte, dass in ihr etwas steckte, dass sie sich bewegt hat. Sie ist einfach nur eine leere, weibliche Hülle, eine Art „zufrieden stellende Dekoration“ für den Mann. Sie sagt nichts und sie hat auch keine Sexualität. Sie ist Jungfrau. Sie ist eine von Männern gemachte, dahin vegetierende Frau, die ihrer Stimme und eigenem Willen beraubt wurde. Manchmal liegen ihr noch die Schlangen Hekates zu Füßen und oft gibt es Marienstatuen an für Hekate typischen Kreuzungen mir drei Wegen, aber vergleichen kann man sie mit dieser überhaupt nicht mehr. Diese Frau tut mir ehrlich gesagt einfach nur leid.

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Und ich verstehe auch nicht, dass viele sagen, dass Maria die heidnische Göttin ersetzt. Die heidnischen Göttinnen sind lebendig, sie haben Charakterzüge und auch „Fehler“ (wenn man so will) oder sagen wir eher „unangenehme, aber weise Eigenschaften“. Hekate beispielsweise sagt dir, was Sache ist und hat eine starke, eigene Präsenz. Maria ist vielleicht aus dem Göttinnenkult entstanden, aber sie ist keine von ihnen – Maria ist eine von Männern gemachte Frau – sozusagen wirklich aus einer männlichen Rippe! Maria hat mit Weiblichkeit meinem Empfinden nach gar nichts zu tun.

Darstellungen der alten Göttinnen zeigen mehr Tiefe, mehr weibliche Weisheit, mehr Verbundenheit – einfach mehr Eigendynamik und Unabhängigkeit, wie diese Darstellung der Hekate, die mir besonders gut gefällt:

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Maria stellt das erwünschte Frauenbild und -verhalten verkopfter und frauenfürchtender Männer dar. Das Christentum baut auf einer Welt auf, in der Männer die Macht haben und die Frauen als Mütter und hübsche, stille (!) Dekoration daneben stehen. Sie können auch arbeiten gehen, ja ok, aber wenn Frauen nicht so aussehen, wie es erwünscht wird, wird sofort über sie hergezogen (s. Angela Merkel). Und dieses Frauenbild fahren auch heute die meisten Männer und übrigens auch die Frauen. Ach, kein Wunder, dass Maria so trostlos und traurig wirkt!

Wie man von Hölzchen auf Stöckchen kommt! Eigentlich wollte ich darüber gar nicht schreiben, sondern über meine neuen Vorsätze fürs Jahr 2016! Ähhh, ok, also, jetzt ist sowieso alles aus dem Kontext gerissen 😉

Was im Jahr 2015 passiert ist:

  1. Ich habe meinen Fernseher verbannt.
  2. Ich habe meine Couch rausgeworfen und einen Tanz- und Ritualraum aus meinem Wohnzimmer gemacht.
  3. Ich habe mich selbst als Göttin und Königin entdeckt auf dem Weg der erwachten Weiblichkeit.
  4. Auf diesem Weg habe ich meinen Mann (!) und die Liebe gefunden.
  5. Ich habe die Verbundenheit mit der Welt und allen Menschen gespürt, indem ich mich viel bewegt habe: zweimal nach Paris, einmal nach Berlin, zum Mittelalterfestival nach Bückeburg und dreimal nach Sizilien!

Meine Vorsätze für das Jahr 2016 sind:

  1. Ich wünsche mir mehr Struktur und Ordnung in meinem Leben (v.a. in materieller Hinsicht :-P)
  2. Ich möchte noch mehr Sport treiben.
  3. Ich möchte mich mehr um mich selbst kümmern und keine Therapeutin mehr für andere spielen, denn jeder geht einen anderen Weg und da möchte ich lernen, loszulassen.
  4. Ich möchte richtig schön Gitarre lernen.
  5. Ich möchte noch mehr ins Kreieren kommen und weg vom Konsumieren, wie mir Liath 2015 beigebracht hat.
  6. Ich wünsche mir ein Jahr mit meinem neuen Schatz, der mir 2015 endlich geschenkt wurde, voller Liebe, Leidenschaft, Sex, Tiefgang und Albernheiten!
  7. Ich möchte noch mehr werden wie mein verstorbener Patenonkel, der einfach gemacht hat, was er wollte. Beispielsweise ist er als kleines Kind von meiner Oma immer wieder ins Internat gesteckt worden (das war früher auf Sizilien Mode) und immer wieder abgehauen. Er ist 44 km zurück nach Hause zu meiner Oma gelaufen, stand dann irgendwann wieder vor der Tür und rief: „Mama, ich bin wieder da!“ Irgendwann hat sie es dann endlich aufgegeben und er konnte zuhause bleiben. Manchmal muss man einfach das tun, was einem die innere Stimme sagt, egal, was andere dazu sagen. Egal!
  8. Ich möchte an meinem Buch weiterschreiben, einen roten Faden finden und meine Ideen für weitere Bücher verschriftlichen.

Ich möchte mich bedanken, bei euch, bei mir, für diesen regen Austausch im Jahr 2015 und freue mich auf euch im Jahr 2016! Auf dass es für uns alle neue, wunderbare und lebendige Impulse bringen möge!

In ganz viel Liebe an alle Hexenfrauen

Hexesofia

Droht uns Gefahr?

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Droht uns Gefahr?

Es ist 5 Uhr 39 und ich kann nicht schlafen. Mache mir viele Gedanken. Die Partei von Marine Le Pen hat gestern die Mehrheit an Wahlstimmen erhalten und dafür sind u.a. die Anschläge in Paris verantwortlich. Was für absurde Zusammenhänge und wie einfach die Menschen wieder denken. Der IS greift Paris an und nun wird die Lösung im Rechtsextremismus gesucht. Die Vergangenheit hat ja noch nicht gezeigt, wie glücklich alle Menschen mit einer rechtsradikalen Regierung waren.

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Alle haben Angst vor den Flüchtlingen  – aus mir schier nicht nachvollziehbaren Gründen – und rechtsextremes Gedankengut kommt auf fruchtbaren Boden.

Wie oft habe ich die Deutschen sagen hören: „Wir haben das Thema Hitler und das dritte Reich satt. Wie lange müssen wir das noch besprechen? Es ist doch jetzt mal verdaut!“ Eben nicht! Es ist nicht einmal 100 Jahre her, was da passiert ist und jetzt, im Jahre 2015, bricht diese Energie wieder durch. Das Thema ist immer noch aktuell.

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Der Film „Er ist wieder da“ hat mir das auch nochmal deutlich gemacht. Ich kann den Film nur empfehlen, denn es gibt neben gespielten Szenen auch authentische Situationen, in denen die Deutschen ihre Meinung äußern gegenüber diesem wieder auferstandenen Hitler – und was man da zu hören bekommt, ist besorgniserregend. Ich kann den Film nur wärmstens empfehlen. Es ist keine Komödie. Er ist sehr gut gemacht und regt zum Nachdenken an.

Zudem: Meine Meinung ist, dass niemandem auf dieser Welt irgendetwas gehört. Die Grenzen ziehen die Menschen, Göttin und Gott hingegen haben nie etwas davon verlauten lassen. Wir gehören alle in den Schoß von Mutter Natur und die Dinge, die momentan in Europa passieren sind schlichtweg die Folgeerscheinungen eines infantilen Machtspielchens von „meins und deins“. Erwachsene, die spielen, dass es Grenzen gibt, dass jemand Papiere haben muss, dass jemand arbeiten muss etc… Und wenn es ganz extrem ist, dann spielt der Mensch, dass alle anderen Schafe weiß sein müssen und am besten noch dümmer als er, damit er das Spiel gewinnt. Was da alles schief laufen muss in manchen Köpfen, möchte ich mir gar nicht ausmalen.

gaia

Ich mache mir momentan ein paar Sorgen. Ich habe das Gefühl, dass Gefahr in der Luft liegt, weil alle Menschen wieder mal so leichtfertig mit dem Rechtsextremismus umgehen. Die Wahlergebnisse in Frankreich haben mich zudem bestürzt und ich möchte nicht wissen, wie die nächsten Wahlen in Deutschland aussehen werden. Habt ihr auch das Gefühl, dass das „Rechte“ wieder kommt? Ist das Thema bei euch auch so präsent oder beschäftige ich mich einfach zuviel damit und habe deshalb den Eindruck?