Jahreskreisfeste im Ruheraum Paderborn

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Liebe Frauen,

ich möchte euch auf ein besonderes Event hinweisen, welches im Ruheraum Paderborn stattfindet.

Viele von euch kennen die alten Jahreskreisfeste – andere vielleicht noch nicht:

Zu vorchristlichen Zeiten wurden vielerorts Feste zelebriert, die sehr stark mit der Natur in Verbindung standen und prinzipiell weiblich geprägt waren – in vielerlei Hinsicht. Doch auch noch heute werden diese acht Feste von vielen Menschen bewusst zelebriert. Manche Gemeinden zelebrieren sie kollektiv bis heute meist ohne davon zu wissen 😉 In gewissem Sinne sind unsere christlichen Traditionen immer noch von dem sogenannten „Heidentum“ geprägt, aber auch darüber sind sich die meisten nicht bewusst.

Die Jahrekreisfeste sind eine Chance, sich wieder mit sich und der Natur zu verbinden. Jede Jahreszeit hat eine bestimmte Qualität und bestimmte Themen, die den Menschen genauso prägen. Die meisten gehen allerdings blind daran vorbei.

Sabine Voss und ich möchten nun speziell für Frauen die Jahreskreisfeste in Paderborn aufleben lassen und Frauen helfen, wieder zurück zu ihrer wahren Natur, zu einer wahren Weiblichkeit oder einfach nur zu sich selbst zu finden. Die Feste sind dazu gedacht, die Zeitqualität zu zelebrieren und dadurch mit anderen Frauen zusammenzukommen und sich über weibliche Themen auszutauschen.

Wir starten mit „Samhain“, heutzutage bekannt als Allerheiligen/Allerseelen oder auch Halloween. Da für die alten Völker dieses Fest das Ende des Jahres und gleichzeitig Beginn des neuen Jahres darstellte (für die Kelten begann das neue Jahr mit der dunklen Jahreszeit/der neue Tag mit dem Vorabend), gehen wir wunderbar in Einklang mit dieser Tradition.

Hier der vorläufige Link aus dem

RUHERAUM PADERBORN YOGASCHULE

Für weitere Fragen und Anregungen hinterlasst mir gerne einen Kommentar.

Liebe Frauen, ich freue mich auf euer zahlreiches Kommen!

Eure Sofia

Wie ich zur Frau Holle fand

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Wie ich zur Frau Holle fand

Lang ist’s her, dass ich euch berichtete, allerdings schreibe ich niemals auf Zwang, sondern nur, wenn ich den Drang dazu verspüre. Und nun ist es soweit! Und wer hat mich inspiriert? Keine Geringere als die Frau Holle selbst!

Naja, so ganz stimmen tut das nicht, jedenfalls nicht für unsere „Ich glaub nur, was ich seh“-Gesellschaft. Aber auf einer anderen Ebene habe ich nun das Prinzip „Frau Holle“ kennengelernt und das Märchen endlich verstanden. Hier nun mein kleines Sommermärchen:

Es war einmal eine kleine Hexesofia, die wollte raus, die Welt erkunden. Ihr Weg führte sie in die Bretagne, auf eine kleine Insel weit weit weg vom Festland, wo die Welt noch gut war. Sie überquerte also die Meere und betrat diese wundersame Insel, auf der alles so locker und leicht zu sein schien. Eine ältere, hübsche, grauhaarige Bretonin nahm sich ihrer an und führte sie auf ihren Hof. Sie bot ihr Essen, Trinken und ein kleines Gemach ganz für sich allein, wenn Sofia einwilligte, ihr auf dem Hof tagtäglich zu helfen.  Auf ihrem Hof gab es fünf Esel, vier Hühner, eine Katze und drei wunderschöne Gemüsegärten. Sofia schaute sich um und fühlte sich direkt wohl. So kam es, dass sie einwilligte und ab nun an mit der wundersamen und schönen bretonischen Frau auf dem Hof lebte.

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Die bretonische Frau trug ihr auf, morgens den Eselkot zu beseitigen und die Esel für Wanderungen mit Besuchern der Insel reisebereit zu machen. Dazu gehörte es, die Esel aus dem Park zu holen, ihre Hufe zu reinigen und das Geschirr zu befestigen. Die Kinder der Besucher durften die Esel abbürsten. Dies bereitete ihnen sehr viel Spaß. Sofia begleitete die Besucher mit dem Esel ein kleines Stück des Weges, um sie dann mit wohlwollenden Worten auf ihre Eselwanderung zu entlassen.

Auf den Hof zurückgekehrt, hörte Sofia die grünen Bohnen, die nach ihr riefen: „Finde uns in den Ranken und pflücke uns, wir können alle miteinander gekocht werden!“ Sofia tat dies und empfand jedes Mal eine großartige Freude, wenn sie die grünen Bohnen in den großen Ranken erspähte. Die grauhaarige Bretonin freute sich über die vielen Bohnen, die Sofia mitbrachte und kochte diese zum mittag. Jetzt war Zeit für eine wohlverdiente Pause, in der Sofia die Katze rufen hörte: „Streichle mich und kraule mich, ich warte schon lange darauf!“ So streichelte und kraulte Sofia die Katze, deren Fell wunderbar weich und zart war.

Irgendwann hörte man die Kinder und Besucher, die mit den Eseln von ihrer langen Wanderung erschöpft, aber erheitert zurückkehrten. Sofia machte sich daran, sie freundlich zu empfangen und die Esel wieder in ihren Park zu führen. Da hörte sie ein wenig später am frühen Abend ihren Ruf: „Füttere uns, füttere uns, wir sind alle miteinander hungrig!“ So ging sie und fütterte die Esel mit dem Heu, das für sie bereitstand.

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Die Tage vergingen und Sofia war sehr glücklich bei der bretonischen Frau. Doch irgendwann kam die Zeit, als Sofia sich nach ihrem Zuhause sehnte und so sagte sie: „Liebe bretonische Frau, es war sehr schön hier bei dir. Aber nun möchte ich nach Hause gehen zu den Meinen.“ Da antwortete die bretonische Frau: „Sofia, geh heim und komme im nächsten Sommer wieder.“ Und Sofia rief: „Ganz bestimmt!“ Sie fielen sich in die Arme und Tränen rollten über Sofias Gesicht. Sie machte sich auf den Weg und als sie daheim war, freuten sich alle und machten ein großes Fest.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

 

Das war mein wunderschöner Urlaub in Märchenformat… Das Märchen der Frau Holle habe ich währenddessen erst richtig begriffen. Die Frau Holle war für mich vorher wie eine strenge Alte, die Forderungen stellt und ich habe nie so richtig den Zugang zu ihr gefunden, was ich blöd fand, weil sie in Wirklichkeit eine Göttin ist (dazu ein anderes Mal mehr). Aber durch die Bretonin habe ich die wahre Natur der Frau Holle kennengelernt. Sie ist nicht fordernd, sondern sanftmütig und gütig. Sie ist so geduldig und ruhig, dass man gerne Dinge für sie verrichtet.

Und mir sind die Rollen der Goldmarie und der Pechmarie jetzt klar: Beide kommen an Orten vorbei, an denen Arbeit von ihnen verlangt wird – die Äpfel, die Brote. Auch bei Frau Holle sollen beide bestimmte Arbeiten erledigen. Während Goldmarie sich den Aufgaben stellt und sie erledigt, ist die Pechmarie eher faul und lässt sich gehen. Als ich auf dem Hof war und mir das so durch den Kopf ging, hatte ich die Erleuchtung: Die Arbeit im Märchen Frau Holle steht für die Arbeit an sich selbst! Dann macht alles einen Sinn. Goldmarie nimmt die Aufgaben, die das Leben ihr stellt, ernst. Sie nimmt sie mutig an und bewältigt sie so gut es geht. Es ist zwar anstrengend, doch am Ende belohnt das Leben sie: Sie wird mit Gold überhäuft. Das Gold steht hier für das Glück und die Zufriedenheit, die man erlangt, wenn man sich konstruktiv mit sich und der Welt auseinandersetzt. Die Arbeiten spiegeln die Lebensthemen wieder, die uns alle begleiten.

Lassen wir sie jedoch liegen und überlassen wir sie ihrer selbst (d.h. geben immer den anderen die Schuld),  so wie die Pechmarie es tut, dann kommen wir im Leben nur schwer weiter. Im Märchen wird dies durch das Pech symbolisiert, welches nun an Pechmarie haftet. Lasse ich mich gehen und schiebe anderen alles in die Schuhe, werde ich auch nur Negatives anziehen. Unfassbar, was in diesem Märchen doch für Weisheiten stecken!

Ich danke meiner bretonischen Frau Holle für die Offenbarung!

Die mysteriöse Kraft, die zu mir kommen wollte

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Die mysteriöse Kraft, die zu mir kommen wollte

Ich möchte euch von einer wichtigen Phase, in der ich mich schon seit Längerem befinde, berichten. Zwar ist mein gesamtes Leben von Phasen geprägt, da ich als Skorpion seit eh und je zur immerwährenden Transformation neige, aber an dieser Phase ist das Besondere, dass viele Botschaften aus dem Außen kommen, ich stehe also sehr stark in Kommunikation mit bestimmten Energien. Natürlich wird es so sein, dass es in jeder Phase so war und ich es einfach nicht gemerkt habe, aber das Ergebnis bleibt dasselbe: Dieses Mal stehe ich bewusst im Austausch mit allem, was mich umgibt.

Es geht um die eine ganz bestimmte Kraft, die zu mir kommen wollte. Wie sich im Laufe meines Artikels noch herausstellen wird, war sie (wie sollte es auch anders sein!) eigentlich schon die ganze Zeit mein Begleiter, ich war nur nie an dem Punkt, sie bewusst zu sehen und aus dieser Kraft zu schöpfen. Im Laufe der Zeit, als ich immer mehr zu meinen eigenen Weltanschauungen stand und meine ganz eigene Weisheit lernte zu akzeptieren, veränderte sich meine Welt und alles begann mit mir zu „sprechen“. Ich sah, dass die Dinge, die mir passieren oder die ich einfach nur erblicke mit meinen Augen, Worte, die ich höre, Freunde, die ich sehe, deren Worte ich höre, Tiere, deren Verhalten ich beobachte, Wetterlaunen, die ich deute, Musik, die gerade jetzt gerade hier zu mir dringt (man könnte noch ewig weitermachen mit Beispielen), keine zusammenhangslose Abfolge von Dingen sind, keine Dinge, die getrennt voneinander sind in Form von „Einzelphänomenen“. Was haben denn wild krähende Raben mit meinem Arbeitsalltag zu tun? Was hat ein regnerischer Tag mit meiner gleichzeitigen Traurigkeit zu tun? Das ist doch nur Zufall! In Wahrheit ist ALLES ZUSAMMEN wie eine Welle, die schwingt. Wenn du anfängst, dein Außen zu beobachten in Kommunikation mit deinem Inneren, wirst du sehen, dass alles zusammenpasst – ob gut oder schlecht. Natürlich bedarf es reichlich Übung, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich nach jahrelanger Stagnation in meinem Leben sowas von hochgeschossen bin, seitdem ich diese unsichtbaren Gesetze bemerkt habe. Allerdings brauchte das ganze seine Zeit und auch jetzt noch „übe“ ich. Es wird nicht einfach so passieren, viele Menschen brauchen Übung und auch ein wenig Hintergrundwissen, sie müssen sich zuerst der Materie öffnen und sich damit auseinandersetzen, um sie zu verstehen. Es gibt Menschen, die es „einfach so“ können, aber bei mir war es anders. Ich musste es erst lernen. Aber auch hier: das Ergebnis bleibt dasselbe 🙂

Jetzt habe ich mich wieder verquatscht, also nun zu meinem eigentlichen Thema, welches diese spontane Einführung sehr unterstützt: Im Januar diesen Jahres hatte ich eine tiefe Krise, die sich seitdem wellenartig bewegte – mal war es schlimmer, mal war es besser. Ich hatte euch damals in meinem Artikel Mein Leben davon berichtet. Grosso modo geht es seitdem darum, dass mein Job mich nicht komplett erfüllt, ja, das er mich sogar runterzieht. Es ist einfach dieses gesamte System, in dem ich mich bewege. Was meint ihr, wie ich später sein werde, wenn ich mein Leben lang unter diesem Einfluss stehe? Ich wünsche mir mehr vom Leben, als kaffeetrinkend und meckernd meine Mittagspausen zu verbringen und mich von meinem Job beherrschen zu lassen.

Also suchte ich nach Alternativen. Dies ist auch alles in meinem oben erwähnten Artikel nachzulesen. Eines Tages nahm ich eine kostenlose esoterische Zeitung mit nach Hause, in der ich ein wenig stöberte. Ich fand interessante Veranstaltungen für Frauen, die, wie ich las, von einer „Tanzpädagogin“ angeleitet wurden. „Tanzpädagogin“? Keine Ahnung, dass es den Beruf überhaupt gibt und ich begann, zu recherchieren. Sofort fand ich eine berufsbegleitende Ausbildungsstätte in einer Tanzschule nur eine halbe Stunde von mir entfernt. Alles in mir bewegte sich, entflammte, schwappte über – es war ein ganz eindeutiges Körpergefühl – es sagte mir „da findet etwas statt“. Diese Kraft, die mich da innerlich packte, erkannte ich damals allerdings noch nicht bewusst. Ich meldete mich sofort zur Aufnahmeprüfung an, die im September stattfinden sollte. Seitdem ging ich regelmäßig zum Yoga, joggte viel und tanzte und hulahuppte zuhause.

Die Aufnahmeprüfung war dennoch ganz schön hart: zuerst kam Ballett, wovon ich eigentlich kaum eine Ahnung habe. Alles, was ich im Ballett konnte, habe ich mir jahrelang autodidaktisch beigebracht. So ganz unbeholfen war ich also nicht (auch wenn man bei mir wirklich nicht von Ballett sprechen kann!) und viele Anweisungen verstand ich, da ich ja Französischlehrerin bin. Dann kam Jazz, das ging ein wenig besser. Ich hatte nur immer Probleme, mir die Choreographie zu merken. Dann Hiphop und dann Zeitgenössischer Tanz. Alles war mit Choreographien verbunden, von denen ich mir nur die Anfänge merken konnte, dann war Schluss. Ich konnte mich gut bewegen, mit den Tänzen an sich hatte ich also keine Probleme -sondern nur mit dem „merken“, das Kognitive. Nach jahrelangem Spontantanzen in meiner Wohnung hatte ich ein super Tanztraining, allerdings habe ich ja nie nach Choreo getanzt! Deshalb war ich davon überzeugt, dass sie mich nicht nehmen würden. Nach drei Stunden Tanzen kam dann das Ergebnis: Sie nehmen mich!!! Und der Kommentar, dass das, was heute passiert ist, das ist, was wir am Ende können werden. Puh! Das war also geschafft. Glücklich fuhr ich heim und feierte meinen Erfolg mit meinem Freund in einem süßen Restaurant. Wieder spürte ich diese Kraft in mir hochkommen, die ich jedoch nicht benennen konnte.

Je öfter und je intensiver ich diese Kraft spürte, desto unerträglicher wurde „das Andere“ für mich. Anstrengende Zeiten in meinem Schulalltag, die mich am Wochenende zur Furie werden ließen, um sich abzuladen. Ich konnte mich selbst nicht mehr ausstehen.

Ganz bei uns in der Nähe fand dann ein „Straßenkünstlerfest“ statt, zu dem ich mit einer Freundin ging. Es war eine tolle Atmosphäre. Alles Menschen mit Ideen, mit anderen Weltanschauungen, lockere, glückliche Menschen, die mit ihrem Körper arbeiteten. Ich fühlte mich zuhause in dieser Umgebung. Am späteren Abend kamen wir an einer Vorstellung im Freien vorbei. Zwei zierliche, süße Italienerinnen führten eine zauberhafte Szenerie vor, geprägt von wunderschöner Akrobatik mit romantischen Figuren, die am Ende statisch waren und von wunderbar ausgewählter Musik untermalt wurden, ein wenig Komik und zeitgenössischem Tanz. Ich war völlig verzaubert, als sich der Schatten der zwei in der Luft umschlungenen Mädchen immer wieder in den hohen Bäumen zeigte – dieses Bild werde ich niemals vergessen – und der Gedanke, der plötzlich in mir hochschoss, war: ‚Was hast du nur aus deinem Leben gemacht?‘ Da war wieder diese Kraft, die sagte: „Geh nochmal in dich. Was bist du?“ Am Ende konnte man eine Karte der beiden Akrobatinnen mitnehmen, was ich natürlich sofort tat.

Am darauffolgenden Wochenende hatte ich mich für eine schamanische Klangheilreise angemeldet. Das passte irgendwie genau, denn an jenem Wochenende war ich schon wieder fix und fertig wegen meines Berufes und meiner Lebensausrichtung. Ich weinte viel und hatte Angstgefühle, wenn ich daran dachte, mein Leben lang nur in der Schule zu verweilen. Ich hatte einfach gemerkt, dass ich gar nicht so bin, wie ich immer dachte, zu sein. Tja, das passiert. Gut, dass ich es noch relativ früh gemerkt habe. Ich wusste, dass ich jetzt ein Fass aufgemacht habe, dass ich nicht mehr schließen kann. Ich konnte diese Kraft in mir nicht mehr ignorieren.Welche Kraft dies ist, erfuhr ich auf der schamanischen Reise.

Für alle die, die sich darunter nichts vorstellen können: Die Reise wurde von zwei Frauen angeleitet. Eine Frau spielte auf den verschiedensten Instrumenten, Klangschalen, Gongs etc und schuf durch die Klänge einen spirituellen Raum. Die andere, die Schamanin, bekommt Impulse und geht zu den Teilnehmern, die meist liegen, um sie in ihrer Energie zu unterstützen. Was genau das bedeutet, werde ich euch an meinem Beispiel darstellen.

Wie gesagt, bin ich sehr verwirrt zu dieser Reise gegangen, denn alles in mir war Chaos und ich hatte das Gefühl, gleich zu explodieren. Als die Reise dann anfing, machte ich es mir bequem und legte mich hin. Die gesamte Reise dauerte 4 Stunden. Die Schamanin kam relativ schnell zu mir und beschäftigte sich mit mir. Ich erzähle nicht alles, was sie gemacht hat, das würde zu lange dauern. Sie stellte mich auf und streckte meine Arme gen Himmel. Dann war sie eine längere Zeit weg. Plötzlich spürte ich, wie sie mir einen Armreif um den Oberarm legte und ohne zu schauen, was das war, gehörte es plötzlich wie selbstverständlich zu mir. Ganz am Ende der Reise, als ich mich deutlich besser fühlte, sah ich, dass es ein Schlangenarmband war. Ich fragte sie nach dem gemeinsamen Essen, was das sei. Sie sagte, es sei die Schlangenkraft, die Kraft der Hekate, die mich begleitet.

Erinnert euch nun an die Karte, die ich von den beiden Akrobatinnen bekommen habe und hier beide Gegenstände nebeneinander:

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Na? Merkt ihr was? Ich finde die Ähnlichkeit in der Symbolik bezeichnend.

Die Schlangenkraft kommt höchstpersönlich zweimal zu mir nach Hause! Seitdem liegen diese beiden Gegenstände direkt nebeneinander in meinem Flur, damit sie mich gleich beim Reinkommen in mein Heim an mein wahres Ich erinnern und mich so immer wieder zu mir selbst zurück holen.

Zuhause schaute ich dann nach, was die Schlangenkraft eigentlich genau bedeutet und zog die Beschreibung meiner Krafttierkarten hinzu. Dort wird die Kraft der Schlange als „Weibliche Lebensenergie“ (was mich sofort an die zwei hübschen Italienerinnen denken lässt) benannt, die mich auffordert, mich mit meiner Lebenskraft zu beschäftigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf den Körper und dessen Signale: „Jede Botschaft, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung, jedes Nahrungsmittel, jedes Getränk, jedes Wort löst eine Reaktion in deinem Körper aus.“ Der Körper wird als Instrument beschrieben und je besser ich es stimme, desto klarer, kraftvoller und reiner wird der Ton, den ich in die Welt sende. Die Kunst dabei liegt darin, die eigene Energie zum eigenen Wohle und zum Wohle aller Beteiligten zu lenken und zu leiten. Die Schlange beinhaltet allerdings noch sehr viele andere wichtige Aspekte, wie ich bei meinen Recherchen zu diesem Krafttier festgestellt habe. Mir persönlich gefällt die Beschreibung aus meinem Krafttierbüchlein und ich denke, der „Körperaspekt“ passt gut in meine momentane Lebenssituation. Ich setze mich momentan so stark mit meinem Körper auseinander wie nie. Durch Ernährung, durch Sport, durch Musik und Singen und vieles vieles mehr. Dabei spielt die Gesundheit, die Ganzheit und die Verbundenheit von Körper, Geist und Seele eine ganz große Rolle für mich. Ich beginne auch schon, mich mit gesammelten Kräutern selbst zu heilen. Und auch diesen Aspekt finden wir in der Schlangensymbolik wieder:

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Das ursprüngliche Symbol der Heilkunde. Heute noch oft in Verbindung mit Ärzten und Apotheken zu sehen.

Nach und nach wurde mir alles klar: Die Kraft der Schlange ist eine ganz neue Lebensphase. Sie hat sowohl etwas mit der Tanzausbildung zu tun, als auch mit all meinen Bestrebungen, Körper und Geist glücklich zu machen. Und das was mich am stolzesten macht, ist: Ich gehe gut mit mir um. Ich unterstütze mich gedanklich, zeige mir nochmal selbst meine Erfolge auf und sage mir oft, was für ein kostbarer Mensch ich bin. Das hört sich vielleicht für andere nach Eigenlob an – und das ist es auch 😀 Ich persönlich bin für mehr Eigenlob in der Welt!

Der Artikel ist schon ziemlich lang, aber eine kleine Sache fehlt noch: die Trinacria aus Sizilien. Als ich nach all diesen Begegnungen mit der Schlangenkraft mit meinem Freund in Taormina auf Sizilien schlenderte und ihm gerade erklärte, was es mit der Trinacria auf sich hat, schaute ich sie an und – nach 34jährigem Kennen dieser Figur – schaute mir plötzlich die Schlange in die Augen! Mir fiel es wie Schuppen von den Augen – die Schlangenkraft hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet in Form eines Wahrzeichens einer Heimat von mir. Damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt:

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Die Beine erinnern mich an Schlangen und zudem ist die dreibeinige Frau von Schlangenzöpfen umschlungen. Ich mochte diese Darstellung schon als kleines Kind sehr gerne und in meiner Wohnung hängt sie nun seit über einem Jahr – ungefähr seit der Zeit, als die „alte“ Phase an zu bröckeln fing. Ich habe mir die Schlangenkraft nach Hause geholt und so konnte sie ihre Wirkung entfalten. Visuell habe ich sie immer wieder unbewusst wahrgenommen und „weiterverarbeitet“, denn ich hatte kurz nachdem ich sie aufgehängt hatte eine Inspiration, die sich folgendermaßen ausdrückte:

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Das Foto ist ein wenig dunkel, aber ihr könnt diese „Schlangenlady“ sicherlich erkennen. Was man nicht alles tut ohne sich überhaupt darüber im Klaren zu sein.

Nun war letztendlich klar, dass die Schlangenkraft dreimal bewusst zu mir nach Hause gefunden und ich sie sogar schon „reproduziert“ hatte. Wer weiß, wo sie noch überall unbewusst steckt! Beobachten ist alles.

Bei der Fertigstellung dieses Artikels kommt sie noch einmal zu mir – gerade habe ich herausgefunden, dass meine Lieblingsyogaform, nämlich Kundalini-Yoga, ein Schlangenyoga ist – „Kundalini“ bedeutet doch tatsächlich „Schlangenkraft“! Wieder eine Form der Manifestation in meinem Leben, die die Schlange gefunden hat. Das mache ich direkt zu meinem Beitragsbild 🙂

Das war die Geschichte, wie ich mir über die Schlangenkraft in meinem Leben bewusst geworden bin. Ich bin sehr froh, dass ich es endlich geschafft habe, diesen Artikel für euch und für mich fertigzustellen. Das ist ein sehr wichtiger Text für mich, der mich immer wieder daran erinnern wird, wie es angefangen hat 🙂

Heute Abend findet meine Begehung des Samhainsfest statt und ich werde für die Schlangenkraft danken und sie feiern. Euch da draußen werde ich auch ein wenig der Schlange schicken – tanzend natürlich 😀

 

Liebesgeschichte zwischen Gaia und mir

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Liebesgeschichte zwischen Gaia und mir

Was habe ich in letzter Zeit so gemacht? Das Leben hat mich Entdeckungen machen lassen, von denen ich nie gedacht hätte, das sie mir so eine Freude bereiten könnten.

Ich weiß nicht, ob ihr euch das vorstellen könnt, aber das Gefühl, wenn eine Pflanze, die man lange gesucht hat, zu einem kommt, ist Wahnsinn.

Ich weiß noch, alles fing an mit dem Frauenmantel vor zwei Jahren. Ich erinnere mich, wie ich gelesen hatte, dass Frauenmantel gegen Menstruationsschmerzen helfen soll, und – wie der Name schon sagt – ein prädestiniertes Heilmittel für Frauen ist. Er kam direkt zu mir, er wuchs in meinem Garten und sogar auf meinem Schuppen. Seitdem erfreue ich mich jedes Mal an ihm und seinen feinen silbrigen, wässrigen Perlchen, die übrigens nicht vom Regen stammen, sondern aus der Pflanze selbst, was über Nacht geschieht. Früher glaubte man, mit diesen Perlen den Stein der Weisen herstellen zu können. Und wer weiß… 🙂 Übrigens: Die Pflanzen und Kräuter, die in deinem eigenen Garten und um dein Haus herum von alleine wachsen, zeigen dir an, was du brauchst. Es lohnt sich immer, sich über die Eigenschaften der nahwachsenden Pflanzen zu erkundigen.

 

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Danach ging alles ganz schnell, weitere Pflanzen und Kräuter fanden den Weg in mein Leben: die Kamille (die ja auch echt ÜBERALL wächst), die Brennnessel (nach einem Tee aus frischen Blättern musste ich feststellen, dass Brennnessel wohl sehr harntreibend wirkt), Löwenzahn (sehr gesund wegen der Bitterstoffe!!), Gundermann (wenn man ihn bei sich trägt, erkennt man übrigens jede Hexe, hihi) und viele andere.

Schöne Entdeckungen waren dabei auch die Schafgarbe und das Gänsefingerkraut. Gänsefingerkraut ist übrigens das Mittel schlechthin, um Menstruationskrämpfe zu mildern. Nachdem ich dies rausgefunden und mir das getrocknete Kraut in der Apotheke geholt hatte, sah ich mir die Pflanze immer und immer wieder im Internet an und suchte sie draußen vergebens. Ich verwechselte sie immer wieder und war dann wieder enttäuscht, dass ich sie doch nicht gefunden hatte. Aber ich konnte sie auch gar nicht finden, denn ich musste erst Juni abwarten – und da entdeckte ich sie plötzlich überall! Ein tolles Gefühl und man traut seinen Augen nicht, wenn man dann nach langem Suchen endlich auf so eine Pflanze stößt. Es sind Gefühle, wie man sie als Kind empfunden hat. Danke!

Das Gänsefingerkraut

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Die Schafgarbe war da schon aufdringlicher letztes Jahr. Sie lächelte mich quasi von jedem Wegesrand an, winkte mir von Feldern zu und manifestierte sich schließlich noch in Kräuterbüchern, die mir sagten, dass auch sie gut sei gegen Frauenleiden. Am Anfang war es schwierig für mich, sie beispielsweise von Schierling zu unterscheiden (ich weiß, das mag euch komisch vorkommen, aber ich hatte wirklich bis dato GAR KEINE AHNUNG von Pflanzen und Kräutern, die wild wachsen), aber mittlerweile sind wir ganz dicke miteinander.

Die Schafgarbe

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Seitdem ich nun ein wenig bewandert bin in der Naturheilkunde, hängen Kamille, Schafgarbe, Gänsefingerkraut, Brennnessel, Mädesüß (gut gegen Kopfschmerzen), Melisse, Pfefferminze – um ein paar zu nennen, in meiner Küche oder im Flur kopfüber zum Trocknen. Dann fülle ich sie in Gläser und habe über den Winter dann die für mich wichtigen Heilkräuter, das ist ja immer sehr individuell.

Jetzt bin ich gerade dabei, zu erkunden, welche Wildkräuter man essen kann und wie man sie zubereiten kann. Beispielsweise habe ich ein köstliches Bärlauchpesto gemacht, da ich zufällig auf ein Bärlauchfeld gestoßen bin.

Ich entdecke auch immer mehr Pflanzen, die ich langsam bestimmen lerne: Beinwell, Nachtkerze, Wilde Möhre, Huflattich, Spitzwegerich, dessen Knospen eine Delikatesse sein sollen. Habe ich aber noch nicht probiert 🙂 Man soll sie braten, dann sollen sie sehr lecker sein. Es ist allgemein besser, Wildpflanzen zu sich zu nehmen, da in ihnen noch für den Menschen wichtige Bitterstoffe enthalten sind, die in unserem kultivierten Gemüse raus gezüchtet worden sind. Letztere schmecken vielleicht angenehmer und milder, sind aber allemal nicht so gesund wie ein Blatt des Löwenzahns zum Beispiel oder Giersch, der überall wächst und vergleichbar mir Spinat ist, allerdings halt einfach viel gesünder.

Die Früchte, die der Sommer mir schenkt, entdecke ich frühzeitig (zum Beispiel beim Joggen, Fahrrad fahren oder spazieren) und kehre dann immer wieder an diese Stellen zurück, um zu sehen, wie weit die Früchte sind und wann ich sie ernten könnte. Es ist ein tolles Gefühl, keine Johannisbeeren, keine Himbeeren, keine Brombeeren, keine Pflaumen, keine Äpfel, keine Kirschen, keine Birnen im Supermarkt kaufen zu müssen, weil Mutter Natur, Gaia, mir sie schon geschenkt hat. Vielen, vielen Dank.

Früchte des Sommers

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Wie ihr seht, bin ich auf Entdeckungsreise, was Wildpflanzen, Beeren und Kräuter anbelangt. Ich wollte euch davon berichten, vielleicht habt ihr ja auch den einen oder anderen Tipp oder Gedanken, den ihr beisteuern wollt 🙂 Ich möchte momentan alles in mich aufsaugen darüber, denn ich weiß, die Liebesgeschichte zwischen Gaia und mir wird niemals mehr aufhören 🙂

Gaia (ich mache gerade das Foto, deshalb sieht man mich nicht)

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Mein Leben

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Mein Leben

Wir haben abnehmenden Mond im Skorpion. Eine Zeit, die uns tiefer gehen lässt mit unseren Wurzeln, uns hinter Vorhänge schauen lässt, die wir lange nicht infrage gestellt haben. Imbolc steht nicht mehr vor der Tür, sondern ist schon da in seiner vollsten Pracht. Eine gute Zeit, um Ideen keimen zu lassen und schwanger zu gehen mit neuen Impulsen und Energien.

Mein Leben ist irgendwie in Aufruhr. Es hat sich soviel verändert in den letzten zwei Jahren. Ich habe mich anscheinend wieder einmal auf einen neuen Weg gemacht und jetzt bin ich mir nicht sicher, welche Abzweigungen ich nehmen will. Brighid, die keltische Lichtgöttin der weiblichen Schöpfungskraft repräsentiert die göttliche Energie des Imbolcfestes – eine gute Zeit für die Geburt von neuen Lebensideen.

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Meine Lebensideen drehen sich momentan um meine „Berufung“ oder „Beruf“, kommt drauf an, wie man es sehen möchte. Und genau an diesem Punkt bin ich gerade.

Ich habe diesen festen Job angenommen – Moment, habe ich ihn angenommen oder bin ich einfach nur den Weg gegangen, den alle gehen? Bin ich zum Vorstellungsgespräch gegangen, weil dieser Job für mich ALLES bedeutet oder weil es meine nächste Aufgabe war, die mir von meinem Umfeld so vorherbestimmt wurde? Was will ich eigentlich im Leben? Wie möchte ich leben? Wer bin ich in Wirklichkeit?

Dann ist mein Freund noch in mein Leben getreten und wirft all diese Fragen noch einmal von einer anderen Seite auf. Ich bin so dankbar, dass er da ist und er lässt mich auf eine Art so ankommen in mir. Er unterstützt mich und schenkt mir seine Liebe. Aber so verrückt es sich anhören mag – auch daran muss ich mich noch gewöhnen. Das Gute daran ist, dass ich es deshalb in vollen Zügen genießen kann, auch wenn ab und an das kleine Mädchen in mir Ängste hat, dieses Glück wieder zu verlieren. Dass sich das alles als erneute Illusion herausstellt und ich letztendlich wieder alleine bin.

Mein Leben ist im Umbruch, ändert das Programm, erschafft neue Lichter. Und obwohl alles in Ordnung zu sein scheint, bin ich momentan völlig orientierungslos. Ich stelle meine Berufung immer wieder infrage und baue mental andere Lebenskonzepte auf.

Wie toll ich beispielsweise die Menschen finde, die auf Märkten ihre Sachen verkaufen. Und Frauen, die spirituell, schamanisch oder magisch arbeiten und sich dabei selbst organisieren dürfen. Ich liebe Selbstorganisation.

Mir wird gerade klar, dass ich mein Ding machen muss. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen, aber ich möchte ab nun an darauf hin arbeiten. Ich möchte meine eigene Herrin sein. Ich möchte gerne alleine arbeiten, und dabei etwas für andere tun. Etwas ganz Besonderes tun. Etwas ganz Eigenes zu machen, eigen zu sein – das ist mein Lebenssinn, daraus entsteht in mir Harmonie. Dann bin ich im Einklang mit allem.

Brigid

Ein gesegnetes Imbolc euch allen.

 

 

Lammas und was es mir bringt

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Und wann öffne ich dem Feste die Türe? Das ist eigentlich ganz egal. Ich habe in letzter Zeit die Erfahrung gemacht, dass die Feste gefeiert werden müssen, wie sie fallen. Es ist nicht wichtig, dass du es genau an dem vorgeschriebenen Zeitpunkt mit genau den vorgeschriebenen Utensilien, Symbolen und Ritualen feierst. Lammas ist wie alle anderen Jahreskreisfeste eine Energie, die ALLES betrifft. Und da du zu diesem ALLES gehörst, herrscht sie auch in dir. Und dein Lammas kann eine Woche vorher, später oder wann auch immer stattfinden. Bei mir war es zum Beispiel gestern.

Ich habe keine große Sache draus gemacht, da ich generell ein wenig erschöpft bin. Die Themen zu Lammas (oder auch Lughnasad) sind Ernte, Dankbarkeit, aber auch Abschied. Es ist das erste von drei Erntefesten, an dem man sich für die erste „Ernte“, also im übertragenen Sinne auch für die ersten Ergebnisse im Leben bedankt. Das, was man sich an Imbolc vorgenommen hatte, was sich an Ostara und Beltane langsam weiterentwickelte (so wie die Natur), ist nun reif. Es ist vielleicht noch nicht alles in trockenen Tüchern, aber wir danken jetzt schon für die Erfüllung unserer Wünsche in der Hoffnung, dass sie sich vollends in unserem Leben entfalten. Und dabei ist es ganz wichtig, folgendes nicht zu vergessen: Der wichtigste Dank gilt immer dir! Vergesse nie, dich bei dir selbst zu bedanken, denn du bist diejenige, die die Dinge in ihrem Leben erlaubt. Wenn du es nicht tust, können sie nicht kommen.

Lammas hat mir endlich einen Mann gebracht, mit dem ich mich zu 100% wohl fühle. Ich hoffe sehr, dass er bleibt, aber festhalten kann man im Leben nichts. In dieser Lammas-Energie habe ich wieder zu meiner Inspiration gefunden und das erste Mal seit Langem wieder ein Bild gemalt, ohne nachzudenken und einfach nur das rauskommen zu lassen, was raus will. Es entstand eine Art Schlangen-Medusa-Frau, aus deren Mund ein Vulkan kommt. Das ist eindeutig der Einfluss meiner Sizilienreise gewesen! Ich bin sehr stolz und glücklich, nach so langer Zeit wieder ein Bild aus meiner Seele (und nicht aus dem Kopf!) gemalt zu haben. An Lammas dankte ich der Göttin und meinen Hilfsgeistern, die wild mit mir umher tanzten vor lauter Aufregung ob der schönen Ereignisse 🙂 Nicht zu vergessen meine zwei Reisen nach Sizilien und Paris, die mir zeigten, dass ich mit allem verbunden bin und dass Liebe die stärkste Kraft ist (Überraschung!) 😉 Ich dankte auch dafür.

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Also, was hab ich gemacht? Ich habe eine simple Rosen- und Sandelholzräucherung gemacht, getrommelt, gesungen, mit meinem Stock die Geister herbeigelockt (so von wegen „Guckt mal, hier gibt’s gleich was zu sehen, habt ihr Lust?“ :-)) und getanzt. Als Symbole habe ich mein Bild aufgestellt und eine Vase mit Weizen für Lammas, rote und orangene Kerzen… aber das ist eigentlich nicht so wichtig! Es ist wichtig, dass du dir Zeit nimmst, um dieser Energie und vor allem dir selbst Beachtung und Liebe zu schenken. Tja, was soll ich sagen? Es war kurz, es war knackig, es war schön. Geopfert habe ich zwei selbst gepflückte Äpfel und Amaretto, da ich keinen süßen Wein mehr da hatte. Tja, haben die Trolle auch noch was davon 🙂

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Ich wünsche allen meinen Hexenschwestern ein erntereiches Lammas!!!

Wer kennt diese Frau?

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Ich sehe plötzlich immer diese neue Frau. Es hört sich gruselig an, und so fühlt es sich auch teilweise an, denn ich dachte immer, ich wüsste schon alles über Frauen. Ich möchte gar nicht vieles dazu sagen.

Hier ihr Steckbrief:

Die Frau ist anders als alle anderen Frauen, die ich kenne.

Diese Frau ist in einer Idee von mir und auch oft in Ideen von Außen.

Die Frau steht für sich. Sie ist autonom und wird von der weiblichen Kraft getragen.

Ich sehe sie erst seit Kurzem. Oder sie offenbart sich mir erst seit Kurzem.

Sie ist beheimatet in ihrem Schoßraum.

Für sie ist es normal, im Austausch mit anderen Frauen zu leben und nicht aus irgendeinem trivialen Grund (wie Gesellschaftserwartungen) an einen Mann „gekoppelt“ sein zu müssen.

Sie nimmt nach IHREN Maßstäben an der Gesellschaft teil und nicht umgekehrt.

Sie lebt ihre eigene Natur und das ist die Weiblichkeit.

Der Mann ist etwas Schönes für sie, jedoch sucht sie ihn nicht.

Sie ist ganz bei sich selbst. Sie nimmt sich selbst an als eigenständigen Menschen und sie sieht IHR Leben,

das bestimmt ist durch ihre Ideen, ihr Lachen, ihre Trauer, ihre Freude, ihr Handeln u.v.m.

Ihre Weiblichkeit ist heilig für sie.

Zu ihrer Weiblichkeit gehört die Kreation. Sie will schöpfen und erschaffen.

Sie möchte ihre Ideen gebären/materialisieren/in die Welt bringen.

Sie entscheidet selbst, wann sie spricht und wann sie schweigt.

Sie nimmt sich selbst wahr als ein Geschöpf, das mit Magie, Intuition und Wachsamkeit durch sein Leben geht.

Patriarchale Kultur ist nix für sie.

Sie macht die Dinge zu IHRER Zeit.

Sie führt ein selbstbestimmtes Leben.

Kennst du sie auch? Hast du sie gesehen und wo hast du sie gesehen?